GW Background

News Detail

Zurück zur Übersicht

25.09.2008

GERRY WEBER baut Ausnahmestellung mit neuen Rekordwerten in den ersten neun Monaten 2007/2008 weiter aus

Gerry Weber International AG / Quartalsergebnis/Quartalsergebnis

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------

Trotz anhaltender Marktschwäche wieder zweistellige Umsatzsteigerung bei
deutlich überproportionaler Renditeverbesserung
Hervorragende Auftragslage lässt auch für kommendes Geschäftsjahr
Rekordumsatz erwarten
Schnellerer Kollektionsrhythmus soll Wachstum weiter beschleunigen

Die GERRY WEBER International AG setzte sich in den ersten neun Monaten
2007/2008 trotz der anhaltenden Krise im deutschen Einzelhandel mit neuen
Rekordwerten bei Umsatz und Ertrag weiter von ihren Wettbewerbern ab. Mit
einem Plus bei den Konzernumsätzen von 12,8 Prozent und einer
EBIT-Steigerung um 26,4 Prozent stellte die GERRY WEBER-Gruppe ihre
herausragende Unternehmenskonjunktur in einem nach wie vor schwachen Umfeld
einmal mehr unter Beweis und baute ihre Ausnahmestellung aus. 'In der Krise
zeigt sich, dass sich die Umstrukturierungen der Vergangenheit für uns
auszahlen und wir die Früchte unserer Arbeit einfahren. Wir haben unsere
Beschaffungs- und Produktionsstrukturen optimiert, eine effiziente Logistik
eingeführt und ein flexibles Vertriebssystem geschaffen. Jetzt können wir
in allen Bereichen schnell auf Veränderungen reagieren und gleichzeitig
jede Chance, die der Markt bietet, nutzen', begründete der
Vorstandsvorsitzende Gerhard Weber die ungebrochen hohe Wachstumsdynamik
seines Unternehmens. 'Dass wir zunehmend am Point of Sale die Verantwortung
übernehmen, ist der Schlüssel unseres Erfolgs.' Die Auftragseingänge für
die erste und zweite Kollektion der Frühjahr/Sommer-Saison 2009 legten
ebenfalls kräftig zu und verbesserten sich um 14,0 Prozent, wobei einmal
mehr die Marktanteile im Ausland insbesondere in Osteuropa sowie im
Mittleren und Fernen Osten ausgebaut wurden. Die Exportquote der GERRY
WEBER-Gruppe liegt inzwischen bei rund 50 Prozent. Die hervorragende
Auftragslage untermauert die Prognose der GERRY WEBER-Gruppe, auch im
Geschäftsjahr 2008/2009 einen neuen Rekordumsatz zu erzielen.

Die GERRY WEBER-Gruppe ist seit Jahren ein Erfolgsgarant für ihre Kunden
und setzt auch weiterhin auf ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem
Handel. 'Die enge Partnerschaft mit dem Handel ist und bleibt unser
wichtigster Erfolgsfaktor. Nur wenn unsere Kunden gutes Geld mit uns
verdienen, werden wir auch in schwierigen Zeiten weiter expandieren', so
Gerhard Weber. 'Wir bieten unseren Kunden seit Jahren deutlich höhere
Aufschlagskalkulationen als unsere Wettbewerber und sind auch bei den
Abverkäufen die Nummer Eins in der Damenoberbekleidung. In der Flaute
konzentrieren sich die Händler auf die Produkte, mit denen sie Gewinne
machen.' Durch die EDI-Anbindung mit 1.800 Kunden und sämtlichen HOUSES OF
GERRY WEBER ist der Fashion- und Lifestyle-Konzern außerdem stets umfassend
über die aktuellen Entwicklungen am Point of Sale informiert und lässt die
dort gewonnenen Erkenntnisse nicht nur in sein eigenes Retail-Geschäft
einfließen, sondern lässt auch seine Einzelhandelskunden davon profitieren.
'Wir zwingen der Kundin nicht unsere Mode auf, sondern entwickeln unser
Design vom Point of Sale her. In unseren Stores sehen wir sofort, was bei
den Kundinnen am besten ankommt, und setzen das in unseren Kollektionen
um', erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Um auch zukünftig trotz der Rezession im Handel wachsen zu können, hat die
GERRY WEBER-Gruppe ihren Kollektionsrhythmus umgestellt. Zur Sommersaison
2009 werden erstmals vier Kollektionen mit zwölf Themen statt drei
Kollektionen mit 14 Themen vorgestellt. Aktuelle Trends können so schneller
umgesetzt und die Kollektionen noch modischer gestaltet werden, was ihre
Attraktivität für die Endkundin weiter steigern wird. Gleichzeitig werden
durch die gestrafften Kollektionen die Kosten deutlich gesenkt, wodurch die
GERRY WEBER-Gruppe die Aufschlagskalkulation für ihre Einzelhandelspartner
bei unverändertem Endpreis weiter erhöhen kann. 'Mit einem schnelleren
Wechsel der Kollektionen können wir die Kundenwünsche noch zügiger umsetzen
und so bei unserem ohnehin schon hohen Wachstumstempo noch einen Gang
hochschalten', so Gerhard Weber abschließend.

Das rasante Wachstum der GERRY WEBER-Gruppe schlug sich erneut in den
Konzernumsätzen nieder, die in den ersten neun Monaten von 344,0 Mio. Euro
im Vorjahr auf 388,1 Mio. Euro im laufenden Jahr stiegen. Das Plus von 12,8
Prozent wurde vor allem durch die sehr gute Entwicklung sowohl der
Kernmarke GERRY WEBER als auch der eigenen Retail-Aktivitäten getragen. Die
Markenumsätze lagen mit 335,9 Mio. Euro um 13,2 Prozent über dem Wert des
Vorjahres (296,8 Mio. Euro). GERRY WEBER erzielte mit einer Steigerung von
15,1 Prozent die höchste Zuwachsrate der drei Konzernmarken und verbesserte
ihre Erlöse von 217,6 Mio. Euro auf 250,5 Mio. Euro, was nicht zuletzt an
den beiden erfolgreichen Sublabels GERRY WEBER EDITION und G.W. lag. Der
Umsatzanteil der Kernmarke von 74,6 Prozent festigte einmal mehr ihre
herausragende Bedeutung für das Unternehmen.

Mit 66,0 Mio. Euro steigerte das jüngere Label TAIFUN seinen Umsatz um 10,2
Prozent gegenüber dem Vorjahr (59,9 Mio. Euro) und setzte sich damit im
Einzelhandel immer mehr durch. Die zweitgrößte Konzernmarke trug 19,6
Prozent zu den Markenerlösen bei. SAMOON, die Marke für Anschlussgrößen,
lag mit einem Umsatz von 19,4 Mio. Euro ebenfalls über dem Vorjahresniveau
(19,3 Mio. Euro) und erreichte einen Erlösanteil von 5,8 Prozent.

Die mit 26,2 Prozent größte Umsatzsteigerung erzielte der Retail-Bereich,
der die Erlöse der 91 in Eigenregie betriebenen HOUSES OF GERRY WEBER im
In- und Ausland zusammenfasst. Das wachstumsstärkste Segment der GERRY
WEBER-Gruppe erhöhte seine Umsätze von 64,2 Mio. Euro auf 81,0 Mio. Euro.
Diese Verbesserung war vor allem auf die Eröffnung zahlreicher neuer HOUSES
OF GERRY WEBER zurückzuführen. Aber auch auf bestehender Fläche konnte die
GERRY WEBER-Gruppe zulegen. Während der Textileinzelhandel in Deutschland
seit Beginn des Geschäftsjahres Umsatzeinbußen von rund sechs Prozent
verzeichnete, erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen in Eigenregie
geführten HOUSES OF GERRY WEBER like-for-like ein Plus von durchschnittlich
3,5 Prozent, so dass die GERRY WEBER-Gruppe auch in ihrem organischen
Wachstum deutlich über dem Branchendurchschnitt lag.

Die Retail-Aktivitäten des Unternehmens werden ergänzt durch den GERRY
WEBER eShop, in dem Artikel von GERRY WEBER, TAIFUN und SAMOON gemeinsam
bestellt werden können. Das Online-Angebot, mit dem sich die GERRY
WEBER-Gruppe neue Kundengruppen erschließt, ist nach nur zwei Jahren
bereits profitabel und erzielte in den ersten neun Monaten 2007/2008 ein
Umsatzplus über alle drei Marken von 87,5 Prozent. Vor allem SAMOON
entwickelte sich äußerst erfreulich.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte
sich in den ersten neun Monaten von 34,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 43,0 Mio.
Euro im laufenden Geschäftsjahr, was einer Steigerung um 25,4 Prozent
entsprach. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 26,4 Prozent von
27,1 Mio. Euro auf 34,2 Mio. Euro, während das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EBT) um 26,4 Prozent von 23,8 Mio. Euro auf 30,1 Mio.
Euro zulegte. Die jeweiligen Margen erhöhten sich entsprechend. Der
Periodenüberschuss belief sich auf 20,7 Mio. Euro und lag damit um 55,1
Prozent über dem Vorjahreswert von 13,3 Mio. Euro. Das DVFA-Ergebnis je
Aktie kletterte von 0,57 Euro auf 0,90 Euro.

Durch ihr anhaltend hohes Expansionstempo konnte die GERRY WEBER-Gruppe
gegen den allgemeinen Branchentrend des Stellenabbaus wieder zahlreiche
neue Arbeitsplätze schaffen. Am 31. Juli 2008 beschäftigte das Unternehmen
2.265 Mitarbeiter. Dies waren 314 mehr als im Vorjahr, von denen ein
Großteil in den neu eröffneten HOUSES OF GERRY WEBER eingestellt wurde.

Die GERRY WEBER-Gruppe sieht sich durch den ausgezeichneten Verlauf der
ersten neun Monate 2007/2008 in ihrer Umsatz- und Ertragsprognose für das
Gesamtjahr bestätigt. Mit einem Konzernumsatz von 570 Mio. Euro bis 580
Mio. Euro und einer EBIT-Marge von 11,0 Prozent will das Unternehmen seine
langjährige Rekordserie zweistelliger Wachstumsraten fortsetzen. Auch für
das Geschäftsjahr 2008/2009 rechnet die GERRY WEBER-Gruppe mit einer
Umsatz- und Renditeverbesserung im zweistelligen Bereich. In vier Jahren
sollen die Gesamterlöse dann auf eine Milliarde Euro und die EBIT-Marge auf
15 Prozent steigen.

Das Retail-Geschäft wird deutlich ausgebaut. Bis zum 31. Oktober 2008
sollen 20 zusätzliche HOUSES OF GERRY WEBER in Eigenregie eröffnet werden,
davon zwölf im Inland und acht im Ausland. Im nächsten Geschäftsjahr werden
rund 100 weitere Multimarken-Stores folgen, von denen 40 durch die GERRY
WEBER-Gruppe selbst betrieben werden sollen. In jedem der dann folgenden
drei Jahre sind ebenfalls etwa 100 Neueröffnungen in Eigen- oder Fremdregie
geplant. Auch die Zahl der Monomarken-Stores für TAIFUN, SAMOON und GERRY
WEBER EDITION soll erhöht werden. Mittelfristig will die GERRY WEBER-Gruppe
rund 40 Prozent ihrer Produkte in eigenen oder von Franchise-Partnern
betriebenen Geschäften anbieten. Zehn Prozent des Retail-Umsatzes sollen
zukünftig mit dem eigenen Online-Angebot erzielt werden.
25.09.2008  Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
---------------------------------------------------------------------------
 
Sprache:      Deutsch
Emittent:     Gerry Weber International AG
              Neulehenstraße 8
              33790 Halle/Westfalen
              Deutschland
Telefon:      +49 (0)5201 185-0
Fax:          +49 (0)5201 5857
E-Mail:       h.kley@gerryweber.de
Internet:     www.gerryweber-ag.de
ISIN:         DE0003304101
WKN:          330410
Indizes:      SDAX
Börsen:       Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Düsseldorf;
              Freiverkehr in Berlin, Stuttgart
 
Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service
 
---------------------------------------------------------------------------