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26.02.2009

GERRY WEBER trotzt Konjunkturkrise mit neuen Rekordwerten im Geschäftsjahr 2007/2008

Gerry Weber International AG / Jahresergebnis

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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- GERRY WEBER trotzt Konjunkturkrise mit neuen Rekordwerten im
  Geschäftsjahr 2007/2008
- Zweistelliges Umsatzwachstum bei überproportionaler Steigerung sämtlicher
  Renditekennzahlen
- Strikte Überwachung der Renditeziele in Konsumflaute

Halle/Westfalen, 26. Februar 2009

Die GERRY WEBER International AG schloss das Geschäftsjahr 2007/2008 trotz
schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit neuen Rekordwerten
bei Umsatz und Ertrag ab. Mit einem Plus von 12,4 Prozent bei den
Konzernumsätzen und einer EBIT-Marge von 11,0 Prozent erreichte das
Unternehmen seine Ziele auch in einem Jahr mit stagnierender Konjunktur und
einer sich verschärfenden Einzelhandelskrise. 'Unsere hervorragende
Unternehmensentwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass wir
verstärkt selbst die Verantwortung am Point of Sale übernehmen. Die GERRY
WEBER-Gruppe ist nicht nur ein starker Partner des Handels, sondern stellt
sich zunehmend als vertikaler Systemanbieter auf, der die gesamte
Wertschöpfungskette von der Produktentwicklung bis zum Verkauf in den
eigenen Stores in der Hand hält', erklärte der Vorstandsvorsitzende Gerhard
Weber. 'Mit unserem flexiblen Vertriebskonzept nutzen wir konsequent die
Chancen, die der Markt bietet, und weisen seit Jahren deutlich höhere
Wachstumsraten auf als der Branchendurchschnitt.'

Das rasante Wachstum der GERRY WEBER-Gruppe schlug sich erneut in den
Konzernumsätzen nieder, die von 507,1 Mio. Euro auf 570,0 Mio. Euro
zulegten. Die Steigerung von 12,4 Prozent wurde durch die sehr gute
Entwicklung sowohl der Kernmarke GERRY WEBER als auch der eigenen
Retail-Aktivitäten getragen. Die Markenumsätze verbesserten sich um 8,6
Prozent von 461,8 Mio. Euro auf 501,4 Mio. Euro. Die Kernmarke GERRY WEBER
legte gegenüber dem Vorjahr um 12,1 Prozent auf 372,3 Mio. Euro zu und
steigerte ihren Anteil am Gesamterlös um 3,7 Prozentpunkte auf 72,5
Prozent, was die herausragende Bedeutung von GERRY WEBER für den Konzern
bestätigte.

Zum Erfolg der Kernmarke trugen die Sublabels maßgeblich bei. Die
Einzelteilkollektion GERRY WEBER EDITION erhöhte ihren Umsatz um 32,2
Prozent auf 119,5 Mio. Euro und verbuchte einen Anteil von 32,1 Prozent am
Umsatz der Kernmarke. Das preisaggressive Label G.W. erzielte ein Plus von
12,1 Prozent auf 18,5 Mio. Euro und erwirtschaftete 5,0 Prozent des
Umsatzes von GERRY WEBER.

Die Umsätze der zweiten Konzernmarke TAIFUN, die auf die jüngere 'Modern
Woman'-Kundin abzielt, lagen mit 99,3 Mio. Euro auf dem Niveau des
Vorjahrs. Ihr Anteil am Gesamtumsatz verringerte sich auf 19,3 Prozent. Die
in einem wachstumskräftigen Nischensegment positionierte Marke für
Anschlussgrößen SAMOON erzielte einen Umsatz von 29,8 Mio. Euro, was etwa
dem Vorjahreswert entsprach, und trug 5,8 Prozent zu den Konzernerlösen
bei.

Das wachstumsstärkste Segment waren erneut die eigenen
Einzelhandelsaktivitäten. Der Retail-Bereich, der die Erlöse der 108 in
Eigenregie betriebenen HOUSES OF GERRY WEBER im In- und Ausland
zusammenfasst, steigerte seine Umsätze um 26,8 Prozent von 88,7 Mio. Euro
auf 112,5 Mio. Euro. Hauptgrund für die Zunahme war die Neueröffnung von 42
zusätzlichen HOUSES OF GERRY WEBER. Auf bestehender Fläche erhöhten sich
die Umsätze im Vorjahresvergleich um durchschnittlich 2,0 Prozent, so dass
die GERRY WEBER-Gruppe auch in ihrem organischen Retail-Wachstum deutlich
über dem Branchendurchschnitt lag. Der Anteil der Retail-Umsätze an den
Konzernumsätzen erhöhte sich um 2,2 Prozentpunkte auf 19,7 Prozent. Die
Gesamtzahl der HOUSES OF GERRY WEBER am 31. Oktober 2008 belief sich auf
287, von denen 179 durch Franchise-Partner betrieben wurden, deren Umsätze
nicht in das Retail-Geschäft einfließen.

Im Geschäftsjahr 2007/2008 konnte die GERRY WEBER-Gruppe ihre
Internationalisierung erfolgreich vorantreiben und ihre Marktanteile im
Ausland ausbauen. Schwerpunkte der Auslandsexpansion waren Osteuropa sowie
der Mittlere und der Ferne Osten. Die Exportquote sank dennoch geringfügig
von 44,8 Prozent auf 44,6 Prozent, was auf das starke Wachstum der
inländischen Retail-Aktivitäten zurückzuführen war.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte
sich um 19,2 Prozent von 62,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 74,0 Mio. Euro. Das
operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 21,3 Prozent von 51,7 Mio. Euro
auf 62,7 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT)
lag mit 57,4 Mio. Euro um 23,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 46,6 Mio.
Euro. Die jeweiligen Margen erhöhten sich entsprechend. Der
Jahresüberschuss belief sich auf 39,4 Mio. Euro und stieg damit gegenüber
dem Vorjahreswert von 27,0 Mio. Euro um 46,2 Prozent. Das DVFA-Ergebnis je
Aktie auf Basis der ausstehenden Aktienanzahl von 22.508.820 Stück
verbesserte sich auf 1,75 Euro. Die Eigenkapitalrendite bezogen auf das
operative Ergebnis lag bei 34,6 Prozent. Der Return on Investment erhöhte
sich von 19,0 Prozent auf 21,1 Prozent.

Die sehr gute Renditesituation des Unternehmens veranlasst den Vorstand,
der Hauptversammlung eine Gewinnausschüttung in Höhe von 0,75 Euro je
stimmberechtigter Aktie vorzuschlagen. Dies sind 50 Prozent oder 0,25 Euro
je Aktie mehr als im Vorjahr.

Das hohe Expansionstempo der GERRY WEBER-Gruppe schlug sich auch in der
Entwicklung der Mitarbeiterzahlen nieder. Im Geschäftsjahr 2007/2008 wurden
konzernweit 303 neue Stellen geschaffen, darunter 205 in Deutschland, die
vor allem auf den Retail-Bereich entfielen. Zum Bilanzstichtag stieg die
Anzahl der Mitarbeiter von 2.018 im Vorjahr auf 2.321.

Die GERRY WEBER-Gruppe ist überzeugt, im laufenden Geschäftsjahr trotz der
schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen weiter zu wachsen. Bis die
Wirtschaft wieder an Schwung gewinnt, wird das Unternehmen ein schnelles
Umsatzwachstum zugunsten einer gesicherten Rendite zurückstellen. 'Wir
werden die aktuelle Wirtschaftskrise nutzen, um uns von Kunden mit
schlechter Bonität zu trennen', so der Vorstandsvorsitzende weiter. 'Mit
einer Forderungsausfallquote von nur 0,1 Prozent heben wir uns deutlich von
unseren Wettbewerbern ab. Wir werden auch zukünftig jeden Auftrag genau
prüfen und die Einhaltung unserer Renditeziele strikt überwachen.'

Unter den Voraussetzungen, dass das allgemeine Konsumklima in der zweiten
Jahreshälfte stabil bleibt und dass sich die Orderrunde für die
Herbst/Winter-Kollektion 2009 positiv entwickelt, rechnet die GERRY
WEBER-Gruppe im Geschäftsjahr 2008/2009 mit einem Umsatzplus im
zweistelligen Bereich. Die EBIT-Marge soll auf zwölf Prozent gesteigert
werden. Für das folgende Geschäftsjahr sind ein zweistelliges
Umsatzwachstum und eine EBIT-Marge von 13 Prozent geplant.

Vor allem das Retail-Geschäft soll weiter forciert werden. 'Mit einer
Eigenkapitalquote von 60,9 Prozent sind wir in Zeiten erschwerter
Refinanzierungsmöglichkeiten sehr gut am Kapitalmarkt aufgestellt. Unsere
erfreuliche Liquiditätssituation erlaubt es uns, unsere geplanten
Investitionen trotz der verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Aussichten
uneingeschränkt durchzuführen', bestätigte Gerhard Weber abschließend. Im
laufenden und in jedem der kommenden drei Jahre will das Unternehmen
jeweils etwa 100 weitere HOUSES OF GERRY WEBER eröffnen, von denen etwa die
Hälfte in Eigenregie geführt werden soll. Als enger Partner des Handels
wird die GERRY WEBER-Gruppe auch ihr Wholesale-Geschäft kontinuierlich
ausbauen. Im aktuellen Geschäftsjahr sollen rund 200 neue Shop-in-Shops
eröffnet werden.

Die GERRY WEBER-Gruppe in Zahlen:
in Mio. EUR (nach IFRS)                       31.10.2008        31.10.2007
Umsatz                                             570,0             507,1
EBITDA                                              74,0              62,1
EBITDA-Marge                                       13,0%             12,2%
EBIT                                                62,7              51,7
EBIT-Marge                                         11,0%             10,2%
Jahresüberschuss                                    39,4              27,0
DVFA-Ergebnis je Aktie in EUR                       1,75*             1,18
Brutto-Cashflow                                     68,7              57,0
Investitionen                                       21,6              19,1
Mitarbeiter am 31.10.                              2.321             2.018
* auf Basis der ausstehenden Aktienanzahl von 22.508.820 Stück Ansprechpartner für Investor Relations: Hans-Dieter Kley Tel.: +49 (0) 52 01 185-0 E-Mail: b.uhlenbusch@gerryweber.de www.gerryweber-ag.de 26.02.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Emittent: Gerry Weber International AG Neulehenstraße 8 33790 Halle/Westfalen Deutschland Telefon: +49 (0)5201 185-0 Fax: +49 (0)5201 5857 E-Mail: h.kley@gerryweber.de Internet: www.gerryweber-ag.de ISIN: DE0003304101 WKN: 330410 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Düsseldorf; Freiverkehr in Berlin, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service ---------------------------------------------------------------------------