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25.06.2009

GERRY WEBER setzt erfolgreich auf Strategie der gehobenen Mitte

Gerry Weber International AG / Halbjahresergebnis

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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GERRY WEBER International AG
Pressemitteilung

Halle/Westfalen, 25. Juni 2009

- GERRY WEBER setzt erfolgreich auf Strategie der gehobenen Mitte
- Im ersten Halbjahr 2008/2009 neue Höchstwerte bei Umsatz und Ertrag
- Umsatz- und Ergebnisprognose für Gesamtjahr 2008/2009 bekräftigt
- Expansion auch bei SAMOON und TAIFUN geplant

Die GERRY WEBER International AG setzte sich in den ersten sechs Monaten
2008/2009 mit neuen Höchstwerten bei Umsatz und Ertrag weiter eindrucksvoll
von einem schwachen Marktumfeld ab. 'Wir haben es trotz der globalen
Wirtschaftskrise geschafft, in allen Bereichen ein sattes Plus zu
erzielen', kommentierte der Vorstandsvorsitzende Gerhard Weber. 'Bei der
dritten Kollektion zur Herbst/Winter-Saison 2009 liegen unsere
Auftragszahlen sogar um rund 33 Prozent über dem Vorjahreswert. Die
Ordereingänge unserer Kernmarke GERRY WEBER haben sich hier um 44 Prozent
verbessert. Auch in unserem eigenen Retail-Geschäft haben wir auf gleicher
Fläche zugelegt.' Obwohl sich das Unternehmen von zahlreichen Kunden wegen
deren schlechter Bonität getrennt hat und in Ländern wie Russland,
Großbritannien und Skandinavien, die von der weltweiten Rezession stärker
betroffen sind als Deutschland und deren Währungen deutlich abgewertet
wurden, einen Erlösrückgang verzeichnete, ist es der GERRY WEBER-Gruppe
gelungen, ihre Konzernumsätze im ersten Halbjahr 2008/2009 um 8,9 Prozent
zu steigern. 'Diese Ergebnisse zeigen, dass unsere Strategie richtig war.
Wir haben uns in den letzten Jahren immer mehr zur gehobenen Mitte
hinbewegt und uns in diesem Bereich durchgesetzt. Mit attraktivem Design
und hoher Wertigkeit bei vergleichsweise moderaten Preisen gewinnen wir
zunehmend die Kundinnen, die das Luxussegment verliert. Der Premiummarkt
beginnt heute in der gehobenen Mitte bei GERRY WEBER', fuhr Weber fort.

Die Gesamtumsätze erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2008/2009 von
268,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 292,3 Mio. Euro. Die GERRY WEBER-Gruppe
legte damit trotz der verschlechterten gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen und gegen den weiterhin negativen Branchentrend wieder
deutlich zu. Die wichtigsten Wachstumsimpulse gingen erneut vom
Retail-Bereich aus. Das Retail-Geschäft, das die Umsätze der 125 vom
Unternehmen selbst geführten HOUSES OF GERRY WEBER umfasst, verbesserte
sich im ersten Halbjahr 2008/2009 um 28,3 Prozent von 52,8 Mio. Euro auf
67,8 Mio. Euro. Die Markenumsätze lagen mit 248,3 Mio. Euro um 5,7 Prozent
über dem Niveau des Vorjahrs von 235,0 Mio. Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im
Berichtszeitraum um 11,7 Prozent von 31,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 35,4
Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 29,5 Mio. Euro und
lag damit um 13,7 Prozent über dem Vorjahreswert von 26,0 Mio. Euro. Das
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) nahm um 16,9 Prozent von
23,1 Mio. Euro auf 27,0 Mio. Euro zu. Die jeweiligen Margen erhöhten sich
entsprechend. Der Periodenüberschuss verbesserte sich um 16,9 Prozent von
15,9 Mio. Euro auf 18,6 Mio. Euro. Das DVFA-Ergebnis je Aktie kletterte von
0,69 Euro auf 0,86 Euro.

Die hohe Wachstumsdynamik der GERRY WEBER-Gruppe schlug sich auch in der
Entwicklung der Mitarbeiterzahl nieder. Am 30. April 2009 beschäftigte das
Unternehmen 2.415 Mitarbeiter. Das waren 249 mehr als im Vorjahr (2.166).
Die neuen Stellen entfielen größtenteils auf den Retail-Bereich.

Die ausgezeichnete Entwicklung der GERRY WEBER-Gruppe in den ersten sechs
Monaten 2008/2009 bestätigt die Umsatz- und Ergebnisprognose für das
Gesamtjahr. Das Unternehmen rechnet mit einem Konzernumsatz von mindestens
600 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von zwölf Prozent.

Die GERRY WEBER-Gruppe hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um ihre
Rendite nachhaltig zu verbessern und gestärkt aus der aktuellen
Wirtschaftskrise hervorzugehen. Mit Beginn der globalen Rezession Ende
September 2008 wurde das Kostenmanagement noch einmal deutlich verschärft.
Das Unternehmen hat außerdem seine Kollektionen gestrafft und
marktgerechter gestaltet. 'Wir haben in den letzten Jahren unsere IT
gezielt optimiert, und das zahlt sich jetzt für uns aus. Über die
EDI-Anbindung der HOUSES OF GERRY WEBER sind wir stets über die aktuellen
Entwicklungen am Point of Sale informiert und lernen unsere Kunden immer
besser kennen. Das ist heute ein großer Vorteil für uns gegenüber unseren
Wettbewerbern im In- und Ausland', so der Vorstandsvorsitzende.

Mit einer Eigenkapitalquote von 58,1 Prozent ist die GERRY WEBER-Gruppe in
Zeiten erschwerter Refinanzierungsmöglichkeiten sehr gut am Kapitalmarkt
aufgestellt. Die erfreuliche Liquiditätssituation erlaubt es, die geplanten
Investitionen von rund 30 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2008/2009
uneingeschränkt durchzuführen.

Vor allem das Retail-Geschäft soll forciert werden. Im laufenden
Geschäftsjahr werden insgesamt rund 100 HOUSES OF GERRY WEBER eröffnet, von
denen etwa die Hälfte auf das Inland entfällt. In jedem der folgenden drei
Jahre sollen circa 100 weitere Multimarken-Stores hinzukommen. Rund 40
Prozent der neuen Stores werden in Eigenregie geführt. Bei seinen schnell
drehenden Sublabels GERRY WEBER EDITION und G.W. setzt das Unternehmen
bevorzugt auf Hochfrequenzlagen wie Bahnhöfe, demnächst unter anderem im
Kölner Hauptbahnhof, und zukünftig auch Flughäfen. 'Wir gehören zu den
wenigen Unternehmen, die große, mittlere und kleinere Läden eröffnen
können, da wir bei geeigneten Standorten für jede Größenordnung das
passende Store-Konzept haben', erklärte Weber abschließend. 'Kaum ein
anderer Wettbewerber ist so flexibel und hat so viele Möglichkeiten, am
Markt zu bestehen, wie wir.'

Für SAMOON, schon heute eine der bekanntesten Marken für Anschlussgrößen im
deutschen Facheinzelhandel, sind ab September 2009 acht eigenständige
Geschäfte geplant, die die Marke noch sichtbarer machen und ihr
zusätzlichen Schub verleihen sollen. Zukünftig will die GERRY WEBER-Gruppe
etwa 20 neue SAMOON-Stores pro Jahr eröffnen. Auch die Expansion von TAIFUN
wird mit eigenen Stores vorangetrieben. Mit einem personell verstärkten
Kreativteam soll die zweitgrößte Konzernmarke außerdem die leichte
Umsatzschwäche des laufenden Geschäftsjahrs im nächsten Jahr wieder
auffangen und an die Höchstumsätze der Vergangenheit anschließen.

Seit April betreibt die GERRY WEBER-Gruppe sieben Concessions-Flächen bei
El Corte Inglés, der größten spanischen Kaufhauskette, die in absehbarer
Zeit erweitert werden sollen. In spätestens zwei bis drei Jahren will das
Unternehmen zudem mit zwei Dritteln seiner Wholesale-Kunden auf Basis von
Vertrauenslimits zusammenarbeiten. Die optimale Flächenbestückung und die
Limit-Planungen wurden in den eigenen HOUSES OF GERRY WEBER bereits
intensiv getestet.

Ansprechpartner für Investor Relations:

Sandra Steltenkamp
Tel.: +49 (0) 52 01 185 -8422
E-Mail: s.steltenkamp@gerryweber.de
www.gerryweber-ag.de


25.06.2009  Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Sprache:      Deutsch
Emittent:     Gerry Weber International AG
              Neulehenstraße 8
              33790 Halle/Westfalen
              Deutschland
Telefon:      +49 (0)5201 185-0
Fax:          +49 (0)5201 5857
E-Mail:       h.kley@gerryweber.de
Internet:     www.gerryweber-ag.de
ISIN:         DE0003304101
WKN:          330410
Indizes:      SDAX
Börsen:       Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Düsseldorf;
              Freiverkehr in Berlin, Stuttgart
 
Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service
 
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